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Die Freiwillige Feuerwehr


Es ist überliefert, dass bereits im 19. Jh. ein Nachtwächter die Bewohner des Dorfes bei Bränden warnte. Alle Bürger wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Brände wurden derzeit mit Einreißhaken, Leitern und Holzeimern bekämpft. Um 1900 kam eine fahrbare Pumpspritze mit Pferdegespann zum Einsatz. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Steinhöfel ein Feuerlöschteich angelegt und ein Spritzenhaus gebaut. Eine Motorspritze erleichterte das Löschen. Auch in Friedrichsfelde und Neuhaus wurden für Notfälle Feuerlöschteiche gebaut. 1995 gehörten zur Ortsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr 27 Mitglieder, auch eine Jugendgruppe gab es. Von der guten Ausbildung der Kameraden zeugen Urkunden und Pokale, gewonnen bei Amtsausscheiden u. a. Wettkämpfen in der Uckermark. Bei der Oderflut und dem großen Deponiebrand im benachbarten Pinnow bewiesen die Steinhöfler Feuerwehrleute ihre hohe Einsatzbereitschaft. Durch die Gemeindegebietsreform ist die Freiwillige Feuerwehr Steinhöfel heute eine Löschgruppe der Wehr der Stadt Angermünde. Die Löschgruppe Steinhöfel der Freiwilligen Feuerwehr ist mit Tanklöschfahrzeug, Mannschaftstransportwagen und Motorspritze bei jedem Dorffest im Ort und in anderen Ortsteilen präsent. Sie beteiligte sich erfolgreich an den Stadtausscheiden der Angermünder Wehr. 2007 sind 20 Kameraden, davon 5 Frauen, unter Leitung der Löschgruppenführerin Frau Schulze aktiv. Beim Wettkampf "Löschangriff naß" mit mehreren Gastwehren anläßlich des Dorffestes 2007 holten die Kameraden der Steinhöfler Löschgruppe wieder den 1. Platz